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Krebs ist die zweithäufigste Todesursache nach den kardiovaskulären
Erkrankungen in den Industrieländern. Die Erforschung der therapeutischen
Möglichkeiten wurde in den zurückliegenden ca. 50 Jahren durch Universitäten,
wiss. Institute und kleinere oder maximal mittelgroße Pharmafirmen
vorangetrieben und verbessert. Grosse pharmazeutische Unternehmen hatten
zunächst an der Therapie von Krebserkrankungen wenig Interesse. Durch die
Verschiebung der Alterskaskade und die daraus resultierende deutliche Zunahme an
Tumorerkrankungen einerseits und die Entwicklung neuer zum Teil erheblich teurer
Medikamente (Gentechnologie) anderseits, verschob sich das Interesse deutlich.
1. Grosse Pharmafirmen forschen intensiv und erfolgreich oder lizenzierte
Entwicklungen aus oben beschriebenen Einrichtungen ein oder,
2. kaufen kleinere und mittlere Unternehmen auf und sichern sich auf diesem
Wege Wissen und Marktpräsenz, so dass es in relativ kurzer Zeit zu einer
deutlichen Verschiebung in der Forschung und Therapie von Krebserkrankungen kam.
3. Üblicherweise benötigen große Unternehmen große Indikationen, so dass
die zu erwartenden Umsatzmöglichkeiten rechnerisch erlauben, sich mit den
Kosten für therapeutische Entwicklungen zu befassen. Dieses sind zum Beispiel
Brust-, Prostata-, Lungen- oder Colon/Rectum- Karzinome. Hier ist das
Patientenaufkommen so groß, dass auch für Firmen mit großen Umsatzerwartungen
die Voraussetzungen gegeben sind. Völlig anders stellt sich allerdings die
Situation für Patienten dar die an einer seltenen Krebserkrankung erkranken.
Für diese Patienten sind in der Großindustrie kein Resourcen für die wiss.
Betreuung, Erforschung von therapeutischen Alternativen oder gar die Entwicklung
neuer Medikamente vorhanden. Dieses ist aus markttechnischen Überlegungen
leicht nachvollziehbar, führt aber zwangsläufig zu einer Verschlechterung der
Behandlung von Patienten mit einer sogenannten "orphan-drug"
Indikation.
Die Oncoscience AG sieht hier nun ihre Aufgabe und natürlich auch den
wirtschaftlichen Nutzen, sich zentral mit der Erforschung seltener Erkrankungen
und der Verbesserung der therapeutischen Möglichkeiten zu befassen. Aufgrund
fehlender bzw. geringer overhead – Kosten ist dieses auch mit
wirtschaftlicherem Erfolg zu verbinden und sinnvoll. Eine Gruppe von Experten
und Kennern der onkologischen Bedürfnisse erlaubt es mit deutlich reduzierten
Fixkosten dieses Geschäftsfeld erfolgreich für Patienten und Investoren zu
betreuen. |